Ehefrauen

Margherita Barezzi (Busseto, 4. Mai 1814 – Mailand, 18. Juni 1840)

Margherita Barezzi war die älteste Tochter von Antonio Barezzi. Sie studierte Gesang, und im Jahr 1829 plante ihr Vater, sie zur Fortsetzung ihrer Studien nach Mailand zu schicken, ein Vorhaben, das jedoch nicht verwirklicht wurde. Sie studierte außerdem Klavier bei Ferdinando Provesi und ab Ende 1830 bei Giuseppe Verdi, mit dem sie sich am 16. April 1836 offiziell verlobte; die Hochzeit fand am darauffolgenden 4. Mai statt. (Weiterlesen ? Klicke hier)

 

 

 

Giuseppina Strepponi (Lodi, 8. September 1815 – Sant’Agata, 14. November 1897)

Giuseppina Strepponi war Sopranistin und die zweite Ehefrau Giuseppe Verdis. Sie war die Tochter des Komponisten Feliciano Strepponi und studierte ab 1830 Klavier und Gesang am Konservatorium in Mailand. Ihre Studien schloss sie 1834 ab und machte sich beim Abschlusskonzert bemerkbar, als sie in einem Duett aus Anna Bolena, in einem Quintett von Francesco Basili und in der Cavatine aus Beatrice di Tenda („Ma la sola, ohimè! son io“) sang. Sie zeigte dabei „moltissimo valore“ und erhielt „distintissimi plausi“ — wie Angiolo Lambertini in der Gazzetta privilegiata di Milano schrieb. Man hielt sie für eine junge Sängerin „tutt’anima e portamento“, mit einer agilen und klaren Stimme, besonders in den Sopranlagen, und für einen vielversprechenden Gewinn für die italienischen Bühnen. (Weiterlesen? Klicke hier)