Un giorno di regno (Il finto Stanislao)

Melodramma (Komische Oper) in 2 Akten (6 Bilder) Libretto von Felice Romani, geschrieben für Adalbert Gyrowetz unter dem Titel Il finto Stanislao (Mailand, Teatro alla Scala, 5. August 1818), entnommen der Komödie Le faux Stanislas (Paris, Théâtre de l’Impératrice, 28. November 1809) von Alexandre‑Vincent Pineux Duval, mit Kürzungen und Ergänzungen von wahrscheinlich Temistocle Solera.

Erste Aufführung: Mailand, Teatro alla Scala, Samstag, 5. September 1840, zusammen mit dem Ballett La Varsovienne, Choreographie von Luigi Bretin. Eine einzige Aufführung. 

Das Original - Libretto wurde 1817 durch Alexander Gyrowetz vertont und 1818 in Mailand Uraufgeführt.

2. Personenverzeichnis

Der Kavalier von Belfiore, unter dem Namen Stanislaus, König von Polen – erster Bass [Bariton] (Raffaele Ferlotti)

Der Baron von Kelbar – erster Buffo [Bass] (Raffaele Scalese)

Die Markgräfin del Poggio, junge Witwe, Nichte des Barons und Geliebte des Kavaliers – erste Dame [Sopran] (Antonietta Raineri Marini)

Giulietta di Kelbar, Tochter des Barons und Geliebte von Edoardo – erste Dame [Mezzosopran] (Luigia Abbadia)

Edoardo di Sanval, junger Offizier – erster Tenor (Lorenzo Salvi)

Herr La Rocca, Schatzmeister der Staaten der Bretagne, Onkel von Edoardo – erster Buffo [Bass] (Agostino Rovere)

Der Graf Ivrea, Kommandant von Brest – zweiter Tenor (Giuseppe Vaschetti)

Delmonte, Knappe des falschen Stanislaus – zweiter Tenor (Napoleone Marconi)

Ein Diener des Barons von Kelbar – Bass (N. N.)]

Chor und Statisterie: Diener, Zofen, Vasallen des Barons.

Die Szene spielt in der Nähe von Brest im Schloss von Kelbar. (Epoche: das Jahr 1733).

3. Produktionsteam

Bühnenbilder: Baldassare Cavallotti und Domenico Menozzi

Kostümmeister: Pietro Rovaglia & Comp.

Chorinstruktor: Antonio Cattaneo

Chordirektor: Giulio Granatelli

Maestro al cembalo: Giuseppe Verdi und Giacomo Panizza

Erster Violinist, Konzertmeister und Orchesterleiter: Eugenio Cavallini

Hinweis 

Es ist bekannt, dass der junge Stanislaus, König von Polen, nahe daran war, Thron und Leben zu verlieren; im Moment der größten Gefahr stellte ein großmütiger Kavalier die Rolle des Monarchen dar, welcher — auf diese Weise den Blicken seiner Feinde entzogen — es schaffte, wohlbehalten nach Warschau zu gelangen, wo er Verteidiger und die ihm günstige Reichsversammlung fand. Auf diesem einfachen Fakt wurde das vorliegende Melodramma aufgebaut.

Entstehungsgeschichte

Handlung 

Kommentar

Über die Uraufführung 05.09.1840

Musikwissenschaftliche Aufsätze & Publikationen

Diskographie

Besetzung:

Cavalier von Belfiore, (Bariton) - sich vorgebend unter dem Namen Stanislaus, König von Polen 

Baron von Kelbar, (Bass) 

Marchesa von Poggio, (Sopran) eine junge Witwe, Nichte des Barons und Geliebte des Cavaliere  

Giulietta van Kelbar, (Sopran) Tochter des Barons und Geliebte von Edoardo

Edoardo di Sanval, (Tenor) ein junger Offizier  

La Rocca, (Bass) Schatzmeister der Staaten der Bretagne  und Onkel von Edoardo  

Graf Ivrea, (Tenor) Kommandant von Brest

Delmonte, (Bass) Diener des falschen Stanislaus

Chor und Orchester: 

Chor:

Kammerdiener, Zimmermädchen und Vasallen des Barons.   

Orchester: 

1 Piccoloflöte, 1 Querflöte, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, 1 Cimbasso (Kontrabass-Ventilposaune) - Pauken, Schlagzeug. (1 große, 1 kleine Trommel, 1 Triangel) 

Cembalo. 

Streicher (1. und 2. Violine, Bratschen, Violoncellos, Kontrabässe)