Giovanni Canti
Der italienischer Musikstecher und Musikverleger Giovanni Canti († 1858) war einer der in Norden Italiens bedeutendste Musikverlagsfirmen des frühen 19. Jahrhunderts, und spielte in diesem Sinne bereits um 1835/40 eine wichtige Rolle in der frühen Karriere Giuseppe Verdis. (Veröffentlichung Sei Romanze 1838)
Auch veröffentlichte er beispielsweise Friedrich Kalkbrenners in dieser Zeit sehr beliebte Beethoven‑Bearbeitungen (1842–1844) sowie Klavierwerke von Robert Schumann und Felix Mendelssohn - Bartoldy
Nach ab 1820 bei Giovanni Ricordi gearbeitet zu haben... dort lernte er auch das Musikstechen, machte er sich um 1828 selbständig, gründete der Verlag Canti und lies sich in der 1042 Contrada S. Margherita (Gründungsadresse) nieder. Ab 1865 in der Via Meravigli 11, später in der Corsia Giardino 2, dann in die Via Borromei 7, und ab 1876 in die Via Manzoni 3
Familienbetrieb und spätere Entwicklung
Nach Cantis Tod (1858) führte seine Witwe den Verlag bis 1861... danach übernahm sein Sohn Carlo Canti (1861–1876) die Firma und nach dessen Tod die Tochter des Gründers Anna Canti.
1878 Verkaufte Anna Canti der Verlasg an die Witwe des Musikstechers Francesco Lucca, wodurch dann der Fusionierte Verlag Lucca & Canti entstand. Dieser wurde dann 1888 durch Ricordi übernommen.



