Stiffelio (Aroldo)

Lyrisches Drama (Oper) in 4 Akte (5 Bilder) auf ein Libretto von Francesco Maria Piave nach dessen Libretto "Stiffelio" aus 1849/50 aber unter Einbeziehung von Walter Scotts Drama "The Betrothed und Harold, the Last of the Saxon Kings" von Edward Bulwer-Lytton - Uraufführung: 16. August 1857 - Teatro Nuovo (Rimini)

(Spieldauer ohne Pausen: ca. 2 Stunden)

Warum für Rimini Aroldo statt Stiffelio ?

(Kurze Erläuterung)

Die Urfassung des Aroldo, Stiffelio, entstand  in 1850 und ist mit einer Handlung verknüpft, worin der Ehebruch einer evangelischen Pfarrersfrau thematisiert wird, weshalb schon vor der Premiere in Triest die Zensur das Werk ablehnte und Änderungen vorgenommen werden mußten. Auch an anderen italienischen Opernhäusern durfte Stiffelio nur in verstümmelter und entstellter Form aufgeführt werden, weshalb Verdi schon in 1851 überlegte das Werk umzuschreiben, fand aber zunächst nicht die Zeit dafür. Trotzdem hing Verdi an dieser Oper und schrieb noch 1856: „Einige von meinen Opern, die nicht im Umlauf sind, kann ich getrost vergessen, denn die Stoffwahl war ein Missgriff". Indessen gibt es zwei, die ich nicht gerne vergessen sähe: Stiffelio und La battaglia di Legnano.

Ausfühliche Entstehungsgeschichte

Handlung und Libretto

Kommentar

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Diskographie CD / DVD

Besetzung:

Aroldo, (Tenor) ein sächsicher Ritter

Mina,(Sopran) Aroldos Frau  

Egberto, (Bariton) Minas Vater, älterer Ritter und  Lehnsmann von Kent  

Briano, (Bass) ein Eremit 

Godvino, (Tenor) Glücksritter und Gast Egbertos

Enrico, (Tenor) Minas Vetter

Elena, (Mezzosopran) Minas Base

Jorg, (stumme Rolle) Diener Aroldos

Chor und Orchester:

Chor:

Kreuzritter, Edelmänner, damen von Kent, Schildknappen, Pagen, Herolde, Jäger, Sachsen und schottische Landleute.

Orchester: 

1 Piccoloflöte, 1 Querflöte, 2 Oboen (2. auch Corno Inglese) 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, 1 Cimbasso (Kontrabass-Ventilposaune) - Pauken, Schlagzeug. (1große - 1 kleine Trommel, Glocken in Es)

Orgel

Streicher. (1. und 2. Violinen, Bratschen Violoncellos, Kontrabässe) 

Bühnenmusik:

Banda (Besetzung nicht definiert